Soziale Kämpfe

Wir schauen "Die Anstalt"

TV gucken kann ja jede/r: Wir auch, aber gemeinsam macht es mehr Spaß. "Die Anstalt" schauen wir doch sowieso alle. Also warum nicht zusammen? In der warmen zakk Kneipe. Gemeinsam vor dem Beamer, gemeinsam schmunzeln, staunen, lachen und ärgern.

zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf-Flingern

G20 alles nur Show... und warum wir nach Hamburg fahren

G20 alles nur Show... und warum wir nach Hamburg fahren
Mit Lucas Zeise

Der G20-Gipfel in Hamburg ist eine Machtdemonstration des Kapitalismus. Aber wozu dienen diese Treffen außerdem? Und gibt es "den" Kapitalismus überhaupt? Wie ist das Verhältnis der G20-Staaten zueinander, welche Rolle spielen Konkurrenz und Kooperation untereinander - und was hat das alles mit Imperialismus zu tun? Diese und weitere Fragen diskutieren wir zusammen mit Lucas Zeise, Mitbegründer der "Financial Times Deutschland" und aktueller Chefredakteur der Wochenzeitschrift "Unsere Zeit". Eine Veranstaltung im Rahmen der Mobilisierung auf die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg.
19:00 Café auf, 20:00 Beginn, ab 23 Uhr CSB-Kneipe
Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, 40215 Düsseldorf

Crypto-Party #2

Unsere zweite Crypto-Party richtet sich auch wieder an Menschen, die sich um die Sicherheit ihrer Daten kümmern wollen, ohne vorher endlos viel durchzulesen und ausprobieren zu müssen. Wir stellen euch eine Reihe von (kostenlosen) Programmen vor, mit denen ihr E-Mails, Chat-Nachrichten und Datenträger verschlüsseln könnt. Ihr lernt, wie Verschlüsselung funktioniert, ohne dabei von technischen Details überfordert zu werden und erhaltet praktische Hilfe zur Selbsthilfe. In kleinen Gruppen nehmen wir uns das passende Programm für die Nutzer ähnlicher Geräte vor und gehen nicht auseinander, ehe alle Probleme gelöst und Fragen beantwortet sind.

#G20 KINO:"JUST DO IT" - Klima verteidigen!

Mit ihrer Handkamera begleitete die Filmemacherin Emily James ein Jahr lang die geheimnisvolle Welt des direkten Umweltschutzes und der kapitalismuskritischen G20 Proteste. Aus diesem Rohmaterial entstand ein 90-minütiger Film, dessen inspirierende Charaktere bereit sind,mit kreativen Protestformen für ihre Überzeugungen einzustehen und sich Gehör zu verschaffen. Ohne kreative Einschränkungen oder redaktionelle Kontrolle ist der Film "Just Do It" ein völlig unabhängiges künstlerisch-politisches Projekt.

Bei leckerem Essen und Getränken laden wir euch ein, mit uns am 15. November um 19 Uhr im Hinterhof [Linkes Zentrum], Corneliusstr 108, Düsseldorf gemeinsam "Just Do It!" zu schauen.

Eine Veranstaltung von:
Brause, Barrikada und Interventionistische Linke Düsseldorf [seered!]

Rock gegen Rechts 2016

Wie auch in den Jahren zuvor, beteiligen wir uns am Rock gegen Rechts, das am Samstag, 6. August, von 15 Uhr bis 23 Uhr auf den Ballonwiesen im Düsseldorfer Volksgarten stattfindet. Mehr zum Lineum (Lemon Lights - JPatterson, Progadub aus Halle - RubbelDie Katz, SkaPunk aus Düsseldorf - Fitches, Rock aus Dortmund - Jetlag, Alternative aus Düsseldorf) und dem Drumherum unter www.rock-gegen-rechts-duesseldorf.de

Wir schauen "Die Anstalt"

Wenn wir ehrlich sind, "Die Anstalt" schauen wir doch sowieso alle. Also warum nicht zusammen? In der zakk Kneipe, Fichtenstr. 40. Gemeinsam vor dem Beamer. Gemeinsam schmunzeln, staunen, lachen und ärgern. Eintritt natürlich frei.

Dienstag, 5. April, ab 21:30 Uhr vorglühen, ab 22:15 Uhr eine der besten Kabarett-Sendungen der Welt angucken.

 

Demo zum Weltfrauen*tag 2016 in Köln

Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism

WORÜBER GESCHWIEGEN WIRD
Das Jahr 2016 hat in vielen Städten Deutschlands mit Übergriffen auf Frauen* begonnen – auch in Köln. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen* ist in der Silvesternacht sichtbar geworden – unübersehbar in die öffentliche Debatte gezerrt. Wieso plötzlich das mediale Interesse? Die Thematisierung ist richtig und wichtig. Den Betroffenen der sexualisierten Übergriffe von Silvester - und aller sexualisierten Übergriffe, die alltäglich passieren - muss jegliche gewünschte Solidarität und Unterstützung zukommen. Es ging dabei jedoch nicht vorrangig um die Benennung sexualisierter Gewalt, sondern um die vermeintliche Herkunft der Täter – und das unverhohlen rassistisch: Im Verlauf wurde schnell nicht mehr über Sexismus gesprochen, sondern über die Verschärfung des Asylrechts, Abschottung und Abschiebung. Ein gängiges Fazit: Nicht der Sexismus in diesem Land sei das Problem, sondern die zu uns Geflüchteten. Jedoch: Sexismus ist nicht nach Deutschland eingewandert, Sexismus ist hausgemacht. Er findet statt – schon immer, ständig und überall.

Sexismus findet sich strukturell in unterschiedlich hoher Entlohnung, Benachteiligung aller Frauen*, speziell von Transfrauen und Frauen* of colour, am Arbeitsmarkt oder in unterschiedlichen Belastungen, bspw. durch Kinderbetreuung wieder. Er findet sich ebenso in sexistischer Werbung und in den Seminaren von sogenannten „Pick-up Artists“, in den Männer lernen, wie sie Frauen* gegen ihren Willen verfügbar machen. Nicht gesprochen wird über sexualisierte Gewalt, die in den eigenen vier Wänden stattfindet. So finden 90% Prozent aller Vergewaltigungen im nahen Umfeld statt, von Verwandten, Bekannten und (Ex-)Partnern. Nicht gesprochen wird über die alltägliche Sexualisierung und sexualisierten Übergriffe auf Frauen* of colour.

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