Internationalismus

Gedenkdemo - Ivana Hoffmann lebt in unserem Kampf weiter!

Gedenken heißt kämpfen!

Ivana, eine Genossin, eine Tochter, eine Schwester, eine Freundin.

Am 08. März, dem internationalen Weltfrauentag, erhielten wir die Nachricht vom Tod unserer Genossin Ivana, die am Vortag bei der Verteidigung des Dorfes Til Temir gefallen ist. Entsetzen, Wut und Trauer erfüllte unsere Herzen. Vielerlei Gefühle überkamen uns. Das Gefühl der Sehnsucht, der Sehnsucht nach Freiheit, lässt uns ihre Entscheidung, für die Ziele der Revolution in Rojava zu kämpfen und in letzter Konsequenz auch dafür zu sterben, akzeptieren.

Ihr Kampf ist auch unser Kampf - sei es in den Straßen von Duisburg, in den Kantonen von Rojava oder in den Kämpfen weltweit! Für uns gilt: Es gibt im Kapitalismus kein gutes Leben für alle!

Ivanas Tod hinterlässt Schmerz und eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Wir haben eine Mitstreiterin verloren, eine Mutter ihre Tochter, andere eine Schwester und Freundin. Gleichzeitig gibt uns ihre mutige Entscheidung, dort gemeinsam mit den Selbstverteidigungskräften der YPG und YPJ gegen das Patriarchat in seiner brutalsten Form vorzugehen, Kraft, für unsere gemeinsamen Ziele hier noch entschlossener weiter zu kämpfen.

Erinnern heißt handeln!

Unsere Solidarität gehört all den Menschen, die sich mutig gegen jede patriarchalen Auswüchse des Kapitalismus auflehnen und sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung zur Wehr setzen.

Unser Mitgefühl gehört ihrer Familie und Freunden, die füreinander da waren und es jetzt in den schmerzlichen Stunden weiterhin sind.

Unsere Hochachtung gilt ihrer Entschlossenheit, mit der sie immer schon gegen Ungerechtigkeit vorgegangen ist.
Unser Respekt gehört ihr.

Ivana, wir werden dich nicht vergessen!

 

In Gedenken an unsere Genossin,
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

 

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Fotoausstellung "Vermummt und Gewaltbereit – Polizeigewalt in Deutschland"

Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] in Kooperation mit Butze Kneipenkollektiv präsentieren die Ausstellung ab dem 10. Februar bis einschließlich 19. Februar 2015 in der
BUTZE – Weißenburgstr 18, 40476 Düsseldorf.

Sind DemogängerInnen oder Fußballfans von Polizeigewalt betroffen, nimmt eine breite Öffentlichkeit daran kaum Notiz oder Anstoß, sind jedoch Menschen in ihrem normalen Lebensalltag die Leidtragenden, wird die Problematik polizeilicher Gewaltausübung und Grenzüberschreitung auch breiter diskutiert. Der strukturelle Zusammenhang wird jedoch nur selten thematisiert. Die Austellung "Vermummt und Gewaltbereit – Polizeigewalt in Deutschland" soll hingegen verdeutlichen, dass diese Situationen verschiedene Aspekte des Phänomens Polizeigewalt darstellen. Es geht daher um Zwangsräumungen, rassistische Polizeigewalt, Bewaffnungen und prominente Extremfälle.

BlockupyNRW - Treffen

am 31.01.2015 um 17:00 Uhr
LZ [Hinterhof] Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf

 

Blockupy ruft zur Beteiligung an den Aktionen am 18. März 2015 in Frankfurt auf. Es wird nicht nur eine Massenaktion am Tag der EZB-Eröffnung geben, sondern eine Vielzahl von Demonstrationen, Blockaden und anderen Aktionen zivilen Ungehorsams darum herum. Die großen Blockupy Aktionen 2012, 2013 und im letzten Herbst waren nur der Anfang. Der Protest und der Widerstand werden nach Frankfurt zurückkehren – stärker in der Zahl und in der Entschlossenheit als zuvor!

BlockupyNRW lädt auch diesmal wieder ein, gemeinsam aktiv zu werden. Gruppen und Einzelpersonen aus Köln, Düsseldorf, Dortmund, Bochum, Bonn und weiteren Städten NRWs organisieren sich im BlockupyNRW-Bündnis bereits seit 2012. Gemeinsam wurden lokale Aktionen durchgeführt und zu den Blockupy-Protesten in Frankfurt und Brüssel mobilisiert. Nicht zu vergessen: der Aktionstag am 17. Mai 2014 in Düsseldorf, der Teil der Europäischen Aktionstage war,

Kommt zum nächsten NRW-Treffen am 31. Januar 2015 um 17 Uhr ins LZ [hinterhof]! Lasst uns gemeinsam unsere Aktion zum 18. März in Frankfurt planen. Ob ihr alleine kommt, um euch nur zu informieren und vorzubereiten oder organsiert als Gruppe eure vorbereiteten Ideen mitbringt, ihr seid herzlich eingeladen.

Nach unserem Treffen (ab ca. 19 Uhr) gibt´s ein Aktions- und Blockadetraining, Musik, vegane Küche für alle und Videos von vergangenen Blockupy-Aktionen.

Seid dabei!

 

LET’S TAKE OVER THE PARTY! ES GIBT NICHTS ZU FEIERN AM KRISENREGIME

BLOCKUPY - 18. MÄRZ 2015

TRANSNATIONALE AKTIONEN GEGEN DIE EZB-ERÖFFNUNGSFEIER

100 Tage bis zur EZB-Eröffnung - eine erste Mitteilung der Interventionistischen Linken zu Blockupy 2015

Das Utopische besteht heute darin, dass das System mit ein paar kosmetischen Veränderungen auf ewig so weitergehen könnte. Die aktuelle Krise ist längst keine lokale Krise mehr – sie ist im eigentlichen Sinne des Wortes global. Sie ist ein Ende ohne Ende, eine unbestimmte und auf Dauer gestellte Zumutung. Jenseits des Versuchs, sich individuell möglichst gut mit den Verhältnissen zu arrangieren und sei es durch rassistisch aufgeladene Entsolidarisierung, gibt es innerhalb des Systems kein glaubhaftes Versprechen eines Auswegs oder einer Lösung mehr. Die Krise wird so zum permanenten Ausnahmezustand und die hierzulande allgegenwärtige Gefügigkeit resultiert nicht zuletzt aus dieser Aussichtslosigkeit.

Gegen die Innenministerkonferenz 2014

* Achtung! Treff für gemeinsame Anreise aus Düsseldorf ist 11:40 Uhr, Ufa-Kino am HBF *

Grenzen überwinden! PKK-Verbot aufheben!

Bei der regelmäßig stattfindenden Konferenz der Innenminister*innen der Länder und des Bundesinnenministeriums (IMK) werden die politischen Schwerpunkte der deutschen Innenpolitik festgeschrieben. Häufig lässt sich an den Beschlüssen der IMK ablesen in welche Richtung sich die Innen- und Rechtspolitik des deutschen Staates entwickeln wird. In Köln wird neben Themen wie „organisierte Einbruchskriminalität“, „Hooligan- und Ultragewalt“ vor allem die deutsche Asylpolitik auf der Tagesordnung stehen.

BLOCK G7.Elmau. Den Widerstand auf die Spitze treiben!

Erste Infoveranstaltung für Düsseldorf und das Umland:

Dienstag, den 25.11.2014
im Linken Zentrum [hinterhof]
Corneliusstr. 108, 40215 Düsseldorf

Cafe offen ab 19 Uhr,  Beginn der Veranstaltung 20 Uhr

Die G7 stehen für neoliberale Wirtschaftspolitik, Militarisierung und Kriege, Ausbeutung der Arbeitenden und Umweltzerstörung. Ihre Politik schafft die Ursachen für Armut, Hunger und Flucht auf der ganzen Welt.

Mexiko schreit nach Recht und Gerechtigkeit – Ein Studierender aus Ayotzinapa/Guerrero berichtet

Sonntag, 14. Dezember, ab 16 Uhr Café, ab 17 Uhr Vortrag und Diskussion mit einem Studierenden der Lehramtsschule in Ayotzinapa, Guerrero/Mexiko
Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstraße 108, 40225 Düsseldorf
  Leider muss die Veranstaltung auf Januar verschoben werden, da die Lage in Mexico gerade wohl sehr angespannt ist. Die beiden Menschenrechtszentren, die die Eltern und die Studierenden betreuen haben abgeraten, die Reise jetzt zu machen.

Mexiko ist in Aufruhr, seitdem am 26. September 2014 43 Studierende der pädagogischen Fachschule von Ayotzinapa im mexikanischen Bundesstaat Guerrero nach einer Protestaktion in der Stadt Iguala von Polizei und Drogenkartellen verschleppt wurden und die Polizei dabei 6 weitere Menschen erschoss und 24 (schwer) verletzt. Es ist zu befürchten, dass auch die 43 Verschleppten ermordet wurden.

Interventionistische Linke im Aufbruch - ein Zwischenstandspapier

Dieses Papier ist das vorläufige Ergebnis einer mehrjährigen Diskussion, in der sich die Interventionistische Linke über die nächsten Schritte im Organisierungsprozess verständigt hat. Ursprünglich wollten wir ein viel längeres Papier veröffentlichen. Die politischen Positionen sollten ausführlich dargelegt und begründet, unsere aktivistische Praxis in den wichtigsten Arbeitsfeldern grundsätzlich strategisch bestimmt werden. Irgendwann haben wir gemerkt, dass dieser Anspruch für den Augenblick zu hoch ist, und uns entschieden, einen Zwischenstand aufzuschreiben.

Das erschien uns auch deshalb passend, weil es in einer lebendigen, sich entwickelnden Organisation ohnehin keine abgeschlossenen und in Stein gemeißelten Grundsätze geben sollte. Insofern ist die Bezeichnung »Zwischenstandspapier« auch eine programmatische Aussage. Sie soll uns auch vor Selbstüberschätzung bewahren. Wir wissen, dass es klügere Analysen und schwungvollere Aufrufe gibt. So manche konkreten Aussa- gen werden schon bald von der gesellschaftlichen Entwicklung überholt sein, und die Strukturen werden sich mit den Anforderungen und den gemeinsamen Erfahrungen verändern.

Nach vielen Entwürfen, nach zahllosen Diskussionen in Arbeitsgruppen, in den IL-Gruppen und auf Klausurtagungen, haben wir dieses Papier schließlich auf einem Gesamtreffen am 11. Oktober 2014 gemeinsam beschlossen. Wir haben zuvor um Positionen gerungen, manche mussten Kompromisse eingehen und längst nicht alle sind mit allen Aussagen und Textpassagen glücklich. Dennoch – und darin liegt die besondere Qualität dieses Textes – haben wir eine strategische Verabredung und eine gemeinsame Aufgabenbestimmung getroffen, die von einigen Hundert Aktivist_innen in etwas mehr als zwanzig Gruppen in Deutschland und Österreich sowie einigen angeschlossenen Projekten getragen wird.

Tapas & Mehr: Die Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] stellt sich vor

*neu: Am 5.11. wird die Interventionstische Linke auf Bundesebene ihr "Zwischenstandspapier" veröffentlichen. Dieses Papier ist das vorläufige Ergebnis einer mehrjährigen Diskussion, in der sich die Interventionistische Linke über die nächsten Schritte im Organisierungsprozess verständigt hat. Auf unserer Veranstaltung wird dieses Papier erhältlich sein*

Die Blockade des G8-Gipfel in Heiligendamm, die Kampagne Castor? Schottern! im Wendland, die Zerschlagung des größten europäischen Naziaufmarsches in Dresden, die Blockupy-Aktionen in Frankfurt sind einige der Highlights, an denen das bundesweite Netzwerk der Interventionistischen Linken (IL) als Mitorganisator beteiligt war. Zugleich arbeiten in mehr als 20 Städten der BRD und Österreichs die IL-Gruppen kontinuierlich an verschiedenen lokalen und regionalen Themen.

see red! Interventionistische Linke Düsseldorf ist im Juni 2010 entstanden. Einige von uns engagieren sich erst seit kurzem, andere sind schon seit Jahren aktiv - wir sind Student*innen, Erwerbslose, Angestellte, Freiberufler*innen, Menschen mit und ohne Kinder. Wir wollen nicht nur kritisieren (das aber auch!), sondern wir mischen uns ein, wir wollen verändern - und suchen dafür Mitstreiter*innen.

Wenn ihr euch für das, was wir denken und machen interessiert, laden wir euch für den 5. November herzlich ins Linke Zentrum [hinterhof] ein. Wir bieten Tapas und Getränke zu kleinen Preisen und obendrein Kurzfilme und Informationen über uns an, natürlich mit der Möglichkeit verbunden, mit uns in großer Runde oder im privaten Rahmen zu diskutieren. Kommt vorbei...

Wann: 05.11.2014 | Cafe auf ab 19:00 | Veranstaltungsbeginn: 20:00
Wo: Linkes Zentrum [hinterhof] Düsseldorf, Corneliusstr. 108

Demo: Gemeinsam gegen den Terror des IS! Es lebe der Widerstand in Rojava!

Frieden und Demokratie im Mittleren Osten! Wer diese Forderung ernst nimmt, muss sich mit dem Projekt der Demokratischen Autonomie in Rojava / Kurdistan beschäftigen.

Kommt zu regionalen Demonstration
08.11.14, 14 Uhr, Dortmund, Hauptbahnhof (Nordausgang)

Seit 2011 findet hier ein stetiger Aufbau einer anderen, solidarischen Gesellschaftsstruktur statt, in der möglichst jedeR einen Zugang zu Arbeit, Nahrung und Bildung hat. Während des syrischen Bürgerkrieges entstand hier ein Projekt der demokratischen Autonomie, in dem Menschen verschiedener Religionen und ethnischer Herkunft zusammenleben. Trotz des anhaltenden Bürgerkrieges, gelang es den vor Ort lebenden Menschen, Strukturen einer demokratischen Selbstverwaltung aufzubauen. In Kommunen und Räten organisiert sich die Bevölkerung nach basisdemokratischen Prinzipien.

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