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Montag, 16.3. - Dügida kommt und wir sind mehr

Auch am morgigen Montag heißt es „Wir sind da!“, wenn der „neonazistische Wanderzirkus“ von Dügida erneut in Düsseldorf aufmarschiert.

Insgesamt hat das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ elf Gegenkundgebungen rund um die Route von Dügida angemeldet. Damit haben die Rassisten keine Chance, sich am Hauptbahnhof zu treffen und die Route zu ändern, um sich ein neues Ziel für ihre Provokationen zu suchen, wie z. B. ein neues Flüchtlingsheim oder eine andere Moschee.

Musikalische Unterstützung erhält das Bündnis von „Microphone Mafia“ aus Köln, die ab 18.00 Uhr auf der Kundgebung Worringer Straße (vor dem HBF) spielen werden.

Ein antirassistisches weiteres Fest findet im Bereich Graf-Adolf-Straße / Stresemannplatz statt.

„Wir werden weder zulassen, dass in unserer Stadt ausländische Mitbürger*innen oder Menschen muslimischen Glaubens bedroht und beschimpft werden, noch dass Gegendemonstrant*innen zusammen geschlagen werden“, erklärt Oliver Ongaro, Sprecher des Bündnisses DSSQ. „Wo Dügida ist, werden auch wir sein; wie immer lautstark, bunt und kreativ. Rassismus hat in dieser Stadt keinen Zentimeter Platz!“

Gedenkdemo - Ivana Hoffmann lebt in unserem Kampf weiter!

Gedenken heißt kämpfen!

Ivana, eine Genossin, eine Tochter, eine Schwester, eine Freundin.

Am 08. März, dem internationalen Weltfrauentag, erhielten wir die Nachricht vom Tod unserer Genossin Ivana, die am Vortag bei der Verteidigung des Dorfes Til Temir gefallen ist. Entsetzen, Wut und Trauer erfüllte unsere Herzen. Vielerlei Gefühle überkamen uns. Das Gefühl der Sehnsucht, der Sehnsucht nach Freiheit, lässt uns ihre Entscheidung, für die Ziele der Revolution in Rojava zu kämpfen und in letzter Konsequenz auch dafür zu sterben, akzeptieren.

Ihr Kampf ist auch unser Kampf - sei es in den Straßen von Duisburg, in den Kantonen von Rojava oder in den Kämpfen weltweit! Für uns gilt: Es gibt im Kapitalismus kein gutes Leben für alle!

Ivanas Tod hinterlässt Schmerz und eine Lücke, die nicht mehr zu füllen ist. Wir haben eine Mitstreiterin verloren, eine Mutter ihre Tochter, andere eine Schwester und Freundin. Gleichzeitig gibt uns ihre mutige Entscheidung, dort gemeinsam mit den Selbstverteidigungskräften der YPG und YPJ gegen das Patriarchat in seiner brutalsten Form vorzugehen, Kraft, für unsere gemeinsamen Ziele hier noch entschlossener weiter zu kämpfen.

Erinnern heißt handeln!

Unsere Solidarität gehört all den Menschen, die sich mutig gegen jede patriarchalen Auswüchse des Kapitalismus auflehnen und sich gegen Unterdrückung und Ausbeutung zur Wehr setzen.

Unser Mitgefühl gehört ihrer Familie und Freunden, die füreinander da waren und es jetzt in den schmerzlichen Stunden weiterhin sind.

Unsere Hochachtung gilt ihrer Entschlossenheit, mit der sie immer schon gegen Ungerechtigkeit vorgegangen ist.
Unser Respekt gehört ihr.

Ivana, wir werden dich nicht vergessen!

 

In Gedenken an unsere Genossin,
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

 

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Die Nazis kommen am 9. März nach Düsseldorf. Wir stellen uns quer !

[Diesen Text gibt es als Kopiervorlage im PDF-Format hier zum download]

Am Montag, den 9. März, wollen die Neonazis von "Dügida" erneut ihre anti-muslimische und rassistische Hetze in Düsseldorf verbreiten. Sie planen, sich ab 18:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof zu sammeln, um dann über die Karlstraße in Richtung Stresemann-Platz zu marschieren. Dort wollen sie in die Scheurenstraße einbiegen, bis zur Aderstraße marschieren, dann über den Mintropplatz und die Harkortstraße zurück zum Hauptbahnhof.

Eine besondere Provokation ist, dass die Marschroute der Nazis an der marrokanischen Moschee auf der Aderstraße vorbeiführt. Die Polizei hat zwar den Nazis die Auflage erteilt, an der Scheurenstraße zu stoppen und von dort wieder zurückzugehen, aber das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat schon öfter den Nazis geholfen, so dass die genaue Route des Naziaufmarsches derzeit unklar ist. Für uns ist hingegen klar: Die Nazis sollen sich weder ungestört treffen noch auch nur einen Meter gehen können!

Deshalb gibt es am Montag folgende von uns vorbereitete Protestaktionen, an denen sich alle beteiligen können, die etwas gegen die Nazis machen wollen:

ANTIFA-CAFÉ #2

Angesichts dessen, dass die Nazis vermutlich noch länger kommen werden, wenn sie nicht von den AntirassistInnen und AntifaschistInnen gestoppt werden, wollen wir im Café nach gemeinsamen Lösungen suchen.

Das Cafe ist am Dienstag, den 10.3., ab 19 Uhr auf, ab 20 Uhr wollen wir diskutieren. Kommt vorbei :-)

Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf

Gegen den Dügida-Naziaufmarsch am 2.3.

[Diesen Text gibt es als Kopiervorlage im PDF-Format hier zum download]

Gegen den Naziaufmarsch! Wir stellen uns quer!

Am Montag, den 2. März, wollen die Neonazis von "Dügida" erneut ihre anti-muslimische und rassistische Hetze in Düsseldorf verbreiten. Sie wollen sich ab 18:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof sammeln, um dann über die Karlstraße in Richtung Stresemann-Platz zu marschieren. Dort wollen sie in die Scheuren­straße einbiegen, bis zur Aderstraße marschieren, dann über den Mintropplatz und die Harkortstraße zurück zum Hauptbahnhof.

Bei dieser Marschroute werden unter anderem die Besucherinnen und Besucher der Moschee auf der Aderstraße durch die antimuslimischen Hetzparolen der Nazis belästig .

Gegen den Naziaufmarsch gibt es am Montag folgende von uns vorbereitete Protestaktionen, bei denen alle mitmachen können:

  • 18 Uhr, direkt auf dem Mintropplatz: Handtaschen-Flashmob gegen Dügida. Wir treffen uns mit Freundinnen und Freunden und gehen gemeinsam zur Kundgebung.
  • 18 Uhr Proteste gegen die Auftaktkundgebung von Dügida, direkt vor dem HBF
  • 19 Uhr Protestkundgebung Mintropstraße
  • 19 Uhr Protestkundgebung Graf-Adolf-Straße / Ecke Stresemannplatz
  • Die Anlaufstelle DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße wird ab 18 Uhr besetzt sein.

Wir sehen uns auf der Straße? Düsseldorf stellt sich quer!

Informationsstand dieses Flugblattes ist Freitag, 27.2., 09:00 Uhr. Aktuelle Informationen gibt es unter:

www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de
www.facebook.com/duesseldorfstelltsichquer

ANTIFA-CAFE

Zwei Nazi-Aufmärsche pro Woche in Düsseldorf - was tun?! Angesichts dessen, dass die Nazis vermutlich noch länger kommen werden, wenn sie nicht von den AntirassistInnen und AntifaschistInnen gestoppt werden, wollen wir im Café nach gemeinsamen Lösungen suchen. Zugleich möchten wir als Menschen aus der Gruppe Interventionstische Linke Düsseldorf [see red!] mit den Menschen, die unermüdlich montags gegen die Nazis protestieren, aber noch nicht (und sei es nur zeitweise) in einer Gruppe aktiv sind, lernen. Deshalb stellen wir die Frage, über die wir gerne auch im Café reden würden: Was benötigt ihr, was benötigst DU, um bei den Aktionen mitzumachen bzw. noch effektiver mitzumachen?

Das Cafe ist ab 19 Uhr auf, ab 20 Uhr wollen wir diskutieren. Kommt vorbei :-)

Dienstag, 24. Februar

Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf

Nazis wollen vor Moschee aufmarschieren

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Die Nazis wollen am 23. Februar vor der Omar- Moschee an der Aderstraße 91 in Düsseldorf aufmarschieren. Wir wehren uns dagegen!

Am Montag, den 23. Februar, wollen die Neonazis von "Dügida" erneut ihre anti-muslimische und rassistische Hetze in Düsseldorf verbreiten. Sie planen, sich ab 18:30 Uhr vor dem Hauptbahnhof zu sammeln, um dann über die Karlstraße in Richtung Stresemann-Platz zu marschieren. Dort wollen sie in die Scheurenstraße einbiegen, bis zur Aderstraße marschieren, dann über den Mintropplatz und die Harkortstraße zurück zum Hauptbahnhof.

Eine besondere Provokation ist, dass die Marschroute der Nazis an der marrokanischen Moschee auf der Aderstraße, die auch von Muslimen aus vielen anderen Maghreb-Staaten genutzt wird, vorbeiführt.

Dagegen gibt es am Montag folgende von uns vorbereitete Protestaktionen, an denen sich alle beteiligen können, die etwas gegen die Nazis machen wollen:

18 Uhr im HBF, Flashmob gegen Dügida. Wir treffen uns mit Freundinnen und Freunden und gehen gemeinsam zur Kundgebung

18 Uhr Proteste gegen die Auftaktkundgebung von Dügida, direkt vor dem HBF

18 Uhr Protestkundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße (DGB-Haus)

18.30 Uhr Protestkundgebung Stresemannplatz Ecke Graf-Adolf-Straße

19 Uhr Protestkundgebung Mintropstraße

 

Wir sehen uns auf der Straße? Düsseldorf stellt sich quer!

Informationsstand dieses Flugblattes ist Donnerstag, 19.2., 00:30 Uhr. Aktuelle Informationen gibt es unter:

www.duesseldorf-stellt-sich-quer.de

Fotoausstellung "Vermummt und Gewaltbereit – Polizeigewalt in Deutschland"

Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] in Kooperation mit Butze Kneipenkollektiv präsentieren die Ausstellung ab dem 10. Februar bis einschließlich 19. Februar 2015 in der
BUTZE – Weißenburgstr 18, 40476 Düsseldorf.

Sind DemogängerInnen oder Fußballfans von Polizeigewalt betroffen, nimmt eine breite Öffentlichkeit daran kaum Notiz oder Anstoß, sind jedoch Menschen in ihrem normalen Lebensalltag die Leidtragenden, wird die Problematik polizeilicher Gewaltausübung und Grenzüberschreitung auch breiter diskutiert. Der strukturelle Zusammenhang wird jedoch nur selten thematisiert. Die Austellung "Vermummt und Gewaltbereit – Polizeigewalt in Deutschland" soll hingegen verdeutlichen, dass diese Situationen verschiedene Aspekte des Phänomens Polizeigewalt darstellen. Es geht daher um Zwangsräumungen, rassistische Polizeigewalt, Bewaffnungen und prominente Extremfälle.

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