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Ayotzinapa: Die aktuelle Situation

Auch nach mehr als einem Jahr nach ihrer Verschleppung werden die 43 Studenten aus Ayotzinapa (Mexiko/Guerrero) noch immer vermisst. Mittlerweile hat sogar die mexikanische Regierung anerkannt, dass die von ihr zuvor zur „historischen Wahrheit“ erklärte Version über die Hintergründe des Verschwindens falsch ist. Sowohl die Angehörigen der Studenten als auch eine internationale ExpertInnenkommission hatten die Unmöglichkeit dieser Version, laut der die Studenten auf einer Müllkippe in Cocula verbrannt worden sein sollten, schon vor längerer Zeit bewiesen. Dennoch bedroht die Regierung die Mitstudenten und Eltern der 43 Verschleppten zunehmend. Umso wichtiger ist es, dass die internationale Unterstützung durch uns jetzt nicht abnimmt!

Aus diesem Grund laden wir zu einem Gespräch mit Omar García ein. Als Student aus Ayotzinapa und Überlebender der Angriffe vom 26. September 2014 wird er über die aktuelle Situation berichten. Im Anschluss tauschen wir uns mit ihm über Möglichkeiten aus, wie wir die Bewegung von Ayotzinapa unterstützen können.

Eine Veranstaltung von ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf, der Interventionistischen Linken Düsseldorf [see red!] und des Referats für Interkulturelles des AStA der FH Düsseldorf

 

15.1., 19 Uhr, Linkes Zentrum „Hinterhof“, Corneliusstr. 108, Düsseldorf

[Vortrag] Reisebericht aus Kurdistan & der Türkei

Vortrag und Diskussion mit Serdar Agit Boztemur

Freitag,18. Dezember 2015 um 19:00 Uhr

Ort: Türkei Zentrum, Erkrather Str. 279, 40231 Düsseldorf

Eine gemeinsame Veranstaltung von Türkei Zentrum e.V. & Die Linke. Düsseldorf

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In den letzten Wochen und Monaten ist viel über den Wahlkampf in der Türkei berichtet worden. Von den Repressionen der AKP, vom Hoffnungsschimmer der
oppositionellen Partei der demokratischen Völker (HDP), von der Flüchtlingssituation, und auch von der Bedrohung durch den so genannten islamischen Staat (IS).

Zwei Wochen lang war Serdar Agit Boztemur mit einem Journalisten-Team in der Region unterwegs.

Tipp: Veranstaltung zu "Frontex"

Wir empfehlen für den 9. Dezember folgende Veranstaltung im Zakk, die um 19 Uhr beginnt:
 

Vortrag & Diskussion

 

PUSH BACK FRONTEX – GEGEN DIE MILITARISIERUNG DES EUROPÄISCHEN GRENZREGIMES!

Vortrag von Conni Gunßer (Flüchtlingsrat Hamburg) über die EU-Grenzschutzagentur Frontex.

Conni Gunßer vom Flüchtlingsrat Hamburg spricht über Geschichte und Hintergründe der europäischen Grenzschutzagentur Frontex, die seit Jahrzehnten auf Abschreckung und Kriminalisierung der Migrationsbewegungen zielt. Des Weiteren über aktuelle Entwicklungen in der Europäischen Flüchtlingspolitik, über die Proteste dagegen und macht konkrete Handlungsvorschläge. Sie unterstützt selbst seit Jahren Flüchtlinge und Migrant_innen in ihren Kämpfen. Sie arbeitet mit bei »Watch the Med Alarmphone« und »Afrique-Europe-Interact«.
Zu Frontex referierte sie zuletzt beim Weltsozialforum im März 2015 in Tunis.

Eintritt frei.

Veranstalter: SJD - Die Falken in Kooperation mit zakk

 

Antifa-Demo in Duisburg

Alles muß man selber machen… Darum fahren wir zusammen mit den Genoss*innen aus Köln nach Duisburg zur Antifaschistischen Demonstration gegen den dort stattfindenden Pegida-Aufmarsch.

Zugtreffpunkt für Düsseldorf: 17:00 Uhr am Hbf (neben dem Ufa-Kino). Bitte pünktlich sein.

Wir dokumentieren den Aufruf der autonomen Vollversammlung NRW:

Pogrome verhindern, bevor sie stattfinden

In ganz Deutschland finden seit Monaten verstärkt rassistische
Mobilisierungen statt. Es kommt regelmäßig zu Demonstrationen und zu
Angriffen auf Geflüchtete und deren Unterkünfte. Sowohl Neonazis, als
auch andere Rassist*innen vernetzen sich, mobilisieren und greifen an.
In verschiedenen Städten kam es schon zu pogromartigen Übergriffen. Der
gesamte Diskurs über eine angebliche „Flüchtlingskrise“ in Deutschland
ist rassistisch geprägt. Hochburg von rassistischer Mobilisierung in NRW
ist wieder mal Duisburg.

Duisburger Zustände

In der Stadt, in der in den vergangenen Monaten und Jahren die
rassistische und antiziganistische Stimmung in einzelnen Stadtteilen
auch immer mal wieder in Gewalt umschlug, findet seit Anfang des Jahres
immer montags eine Pegida Demonstration statt. Die Aufmärsche, die bis
zum Sommer eher in der Bedeutungslosigkeit versunken waren, sind in den
letzten Wochen auf bis zu 400 Rassist*innen angewachsen und damit zu
einem wöchentlichen Sammelbecken für Neonazis – von „Die Rechte“ bis zur
NPD, Hogesa-Hools und neue Rechte – aus ganz NRW geworden. Besonders
Hooligans bestimmen das Bild der Demonstration.

Antifa Café #10

Das Antifa Café findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal statt. Wir haben viel geredet, viel gefragt und viel gelernt. Doch Antifa bleibt Handarbeit! Und Handarbeit ist nicht nur Theorie. Wir wollen mit euch mehr über die Situation in Duisburg erfahren, wo wöchentlich mehrere Hundert Faschisten und Rechtspopulisten auf die Straße gehen, um uns dann praktisch vorzubereiten. Wir wollen gemeinsam mit euch einen Redebeitrag für die Kundgebungen in Duisburg oder Düsseldorf schreiben, Transpis malen oder uns einfach noch einmal austauschen was man sonst noch so machen kann.

Kommt vorbei! Dienstag 8.12. um 18 Uhr öffnen wir das LZ und um 19 Uhr geht’s los! Bringt Pinsel, Farben, Handschuhe und alte Klamotten mit!

Linkes Zentrum [Hinterhof] Corneliusstr. 108

Zum Vormerken: Antifa Café und "Dügida"

Schonmal zum Vormerken:

Wir organisieren wieder ein Antifa-Café:

In den letzten Wochen und Monaten haben wir in Düsseldorf verschiedene antifaschistische Aktionsformen (z.B. Blockaden) und Arbeitsweisen kennengelernt. Wir stellen euch die Möglichkeiten nochmal vor und möchten mit euch diskutieren, welche wann sinnvoll eingesetzt werden können, auch in Bezug auf die aktuelle Lage in Düsseldorf. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid!

Am 17. November ab 19 Uhr im Linken Zentrum [hinterhof], Corneliusstraße 108.

 

Außerdem:

Am 20.11. will die rechte Truppe "Dügida" erneut in D-Unterrath aufmarschieren. Achtet auch hier auf aktuelle Entwicklungen. Stay tuned!

30.10.: Braune Geister vertreiben!

Dügida kommt an Halloween in die Innenstadt - Braune Geister vertreiben!

Update 29.10.: DSSQ-Treffpunkt ab 18 uhr Schadowstraße/Schadowplatz!

Pünktlich zu Halloween kommt die außergewöhnliche Gruselshow Dügida in die Düsseldorfer Innenstadt. In dieser furchterregenden, rassistischen und zum Teil etwas lächerlichen Show glauben ein paar Dutzend Horrordarsteller*innen, dass sie das Volk vertreten und eine Demonstration seien.
Diese abscheulichen braunen Geister gilt es zu vertreiben.

Kommt dem Anlass entsprechend! Schminke, Masken und Kostüme sind an Halloween angesagt und/oder bringt eure Kürbisse mit.
Danach könnte ein Besuch in der Altstadt eine gute Idee sein!

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