Antifaschismus

Ein Angriff auf die organisierte Linke!

Am heutigen Vormittag wurden mehrere Räumlichkeiten und Wohnungen in
Freiburg durchsucht. Die Stadt muss seitdem eine Besetzung durch Polizei
und Verfassungsschutz ertragen – Helikopter, Polizeiwannen,
Absperrungen und Observationen. Dies ist IHRE Sicherheitspolitik.

Worum es geht? Kaum vorstellbar, um eine linke Internetnachrichtenplattform:
Indymedia mit einer allseits beliebten Kommentarfunktion. Auf Geheiß des
Bundesinnenministers de Maizière kurzerhand abgeschaltet. Dafür reicht
es Indymedia zur Zentrale „linksextremer Gewalt“ zu erklären. So
profiliert man sich wohl im Wahlkampf als Garant von law and order; es
scheint als seien der Innenminister und die Behörden nicht so recht
ausgelastet ...

Dies ist, so meinen wir als Interventionistische
Linke, ein Vorgeschmack auf Angriffe gegen all jene, die Widerstand
leisten, die die kapitalistische Ordnung tatsächlich bezweifeln. Ein
Vorgeschmack auf die Repression der kommenden Jahre. Ein Vorgeschmack
für alle, die im Juli gegen den G20 demonstriert haben – kurzum es ist
ein Angriff auf alle Linke.

Wir stehen solidarisch mit den Betroffenen in Freiburg!

Zwischenbilanz G20-Gipfel: Die rebellische Hoffnung von Hamburg

Sagen wir zuerst das Allerwichtigste: Hamburg befand sich nicht nur eine Woche im polizeilichen Ausnahmezustand, der uns eine Warnung sein sollte. Nein, ebenso wichtig: Zehntausende haben ihm getrotzt. Zehntausende haben keine Angst gehabt oder sind trotz ihrer Angst auf der Straße gewesen. Jede Demonstration, jedes Cornern und jedes aufgebaute Zelt stand unter der permanenten und allgegenwärtigen Drohung polizeilicher Gewalt. Niemand war vor ihr sicher. Das ist der Rahmen, in dem jede einzelne Aktion und jede Teilnehmer_innenzahl zu sehen ist. Dieser Mut und dieser Ungehorsam – von alt bis jung, von friedlich bis militant, von politisch bis kulturell – bleiben. Dieses Zeichen wird auch von unseren Freund_innen in Brasilien, Griechenland oder Südafrika verstanden werden. Egal was die Presse schreibt, egal was die Umfragen sagen. Das Kalkül, mit Repression und Diffamierung die Linke isolieren zu können, ist auf der Straße phänomenal gescheitert und hat sich ins Gegenteil verkehrt. Mit ein paar Linken wären Olaf Scholz und seine Einheiten vielleicht fertig geworden – nicht aber damit, dass sich große Teile der Bevölkerung solidarisierten. Unter Einsatz ihrer Körper. Auf der Straße. Massenhaft und ungehorsam in allen erdenklichen Formen und Farben.

Wir fahren mit dem Bus zum G20-Gipfel nach Hamburg

Der Bus aus Düsseldorf zu den Aktionstagen gegen den G20 in Hamburg fährt am Mittwoch, 05.07.17, um 15.00h los und am Samstag (sic!, nicht mehr Sonntag) um 19.00h zurück. Folgende Preisstaffelung (alle Preise oneway !!!) gibt es:

ermäßigt: 20,- €
regulär: 30,- €
soli: 40,- € + X

Karten können aber auch gekauft werden:
* beim Aktionstraining am Sonntag, 18. Juni, ab 14 Uhr im Linken Zentrum
[hinterhof]
* beim OpenAirKino am Donnerstag, 22. Juni, 21 Uhr im Moskauer Park (bei
schlechtem Wetter im zakk)

Plätze reservieren kann man auch bei info@ifuriosi.org

Hamburg, wir kommen!

 

Sonntag: Nazis in Düsseldorf entgegentreten!

Für Sonntag, 28.5. mobilisiert die neonazistische Partei "DIE RECHTE" für 16 Uhr vor das ungarische Konsulat nach Düsseldorf auf die Adersstr. 12-14.
Das Thema der Kundgebung ist "Freiheit für Horst Mahler".

In Deutschland war Horst Mahler 2009 wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocaust zu einer zehnjährigen Freiheitsstrafe
verurteilt worden. Im Sommer 2015 hatte die deutsche Justiz die
Verbüßung der restlichen Haftstrafe in Anbetracht von Mahlers schlechtem
Gesundheitszustand ausgesetzt. Die Aussetzung wurde später wieder
aufgehoben. Mahler entzog sich im April dieses Jahres der Ladung zur
Verbüßung der Reststrafe und tauchte unter. In Ungarn hat Horst Mahler
versucht Asyl zu beantragen, sitzt jetzt allerdings
in Abschiebehaft und soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Am
Sonntag kommen Holocaustleugner und Neonazis nach Düsseldorf um ihre
Solidarität zu bekunden.

Die Partei die RECHTE entstand 2012 um
den Neonaziführer aus den freien Kameradschaften Christian Worch. In
Dortmund saß „SS-Siggi“ Borchard für die Partei im Stadtrat. Dort
forderte diese u.a. eine Judenzählung.

Wie bei Dügida rufen wir
euch auf, am Sonntag mit uns auf die Straße zu gehen und sich den
Neonazis in den Weg zu stellen und ihre Veranstaltung massiv zu
stören!!!

DSSQ hat auf der Adersstraße/Ecke Königsallee für 15
Uhr eine Gegenkundgebung angemeldet. Kommt am Sonntag um 15 Uhr alle auf
die Adersstraße!

Kein Fußbreit dem Faschismus!

Proteste gegen Lesung von Sarrazin

Am 17. und 18. Mai will Thilo Sarrazin in der Weinhandlung FeinStil am
Fürstenplatz lesen. Dies wird nicht ungestört über die Bühne gehen!

Kommt am 17. Mai ab 17:30 Uhr zum Fürstenplatz. Gemeinsam zeigen wir dem "Feinstil" und Sarrazin, dass sie hier unerwünscht sind.

Am 18. Mai findet außerdem ein Straßenfest von der Initiative "Nachbarschaft ohne Rassismus" am Fürstenplatz statt.

Auszug aus dem Aufruf:

Die Anwohner am Fürstenplatz und des darum liegenden Stadtteils kommen aus
allen Bevölkerungsschichten, viele migrantische Menschen leben hier. Er
ist ein Platz für alle. Dass das Wohnen hier begehrt
ist, zeigen nicht zuletzt die steigenden Mieten und teuren
Eigentumswohnungen. Es siedeln sich zunehmend wohlhabendere Menschen zu
Lasten der Ärmeren an.

Die fortschreitende Gentrifizierung am
Fürstenplatz wurde vor nicht allzu langer Zeit auch durch das
neueröffnete FeinStil deutlich, einer Weinhandlung für die
Gutverdienenden im Stadtteil. FeinStil profiliert sich nicht nur durch
den Verkauf von exklusivem Badischen Wein. Um das Image aufzupeppen,
werden in den bis zu 40 Personen fassenden Verkaufsräumen
unterschiedliche Veranstaltungen angeboten.

G20: Mit Klobürsten gegen Räumpanzer

Schon jetzt gibt es in Hamburg weitverzweigten und kreativen Widerstand gegen den kommenden G20-Gipfel. Doch was erwartet uns im Juli in Hamburg? Wie ist die Stimmung in der Stadt? Mit welcher Unterstützung können wir rechnen?

Wir haben einen Hamburger IL-Aktivisten aus dem Vorbreitungsbündnis eingeladen, um diese und weitere Fragen aus erster Hand beantwortet zu bekommn.

Eintritt frei. Essen & Trinken gegen Spende.

Caf'é auf ab 19 Uhr, Veranstaltung ab 20 Uhr

Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr. 108, Düsseldorf

2. Aktiventreffen zu NoG20

Hier treffen sich alle aus Düsseldorf und Umgebung, die am 7./8. Juli zu den G20-Protesten nach Hamburg fahren wollen, um sich zu informieren und zu organisieren. Alle Interessierten sind herzlich wollkommen!Im Anschluss schauen wir gemeinsam den Film "Battle of Seattle".
 
8. Mai, ab 19 Uhr, Linkes Zentrum [hinterhof] | Corneliusstr 108 | Düsseldorf
 
 
Zum Treffen wird eingeladen von
 
Antifaschistische Linke Düsseldorf
antifa-duesseldorf.de
 
Barrikada
www.facebook.com/barrikada.ddorf
 
i furiosi (IL)
ifuriosi.org
 
Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]
www.anti-kapitalismus.org

FCK AFD Festival im Zakk

 

Programm:

 

17:30 Uhr Workshops

Workshop 1
Kommt alle zum Blockadetraining! - Ist es geschafft? Die Blockade steht! Oder sie sitzt.

Workshop 2
Die AfD entzaubern! Eine kritische Auseinandersetzung

20 Uhr Konzert mit Sookee, Tice & Leila Akinyi

23 Uhr Party mit DJ Jay Kay

Sookee:
Es
gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende
geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche
Hip Hop Szene. Sookee tut es trotzdem—und das nicht erst seit gestern.
Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über
linke Politik und Queerfeminismus, statt sich in festgefahrenen
Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen.
Patriarchalische Strukturen gibt es zwar überall, im Rap werden sie nur
eben besonders deutlich. Mit ihrem neuen Album „Mortem & Makeup“
möchte sie jetzt bewusst auch Leute außerhalb der linken Filterbubble
ansprechen.

Leila Akinyi:
Wer hat Angst vor der schwarzen
Frau? Mit der "Afro Spartana EP" hat die Sängerin und Rapperin Leila
Akinyi ein ebenso lautes wie selbstbewusstes
Ausrufezeichen gesetzt,
das weit über die Hip-Hop-Szene hinaus Gehör gefunden hat. Singen
gelernt hat Akinyi im Gospel-Chor, doch ihre Attitude ist Hip-Hop.
Geboren in Mombasa und aufgewachsen in Köln, verbindet sie in ihrer
Musik Rap, Soul und Afrobeat. Sie singt auf Deutsch und Swahili und
thematisiert ihre Erfahrungen als Afro-Deutsche, wie es noch kein
deutscher Künstler getan hat. Laut, direkt und ohne Angst vor Tabus.

Antifa Café: Letzte Infos zu Köln

18. April: Nur noch vier Tage bis Düsseldorf nach Köln fährt: Was ist geplant? Was kommt auf uns zu? Die letzten und absolut wichtigen Infos zu den Solidarität statt Hetze Protesten in Köln rund um den AfD-Bundesparteitag erhaltet ihr beim Antifa Café. Wer nach Köln fährt sollte sich dieses Treffen nicht entgehen lassen.

Nach einem kurzen Infoblock zum Aufmarsch der türkischen Faschisten (den grauen Wölfen) am 6. oder 7. Mai in Düsseldorf werden wir den Pinsel schwingen:

Denn es muss gebastelt werden, um der AfD den 22. April zu versauen.

#noshow4afd

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