AntifaCafé #8

Dienstag, den 13.10.2015, ab 18 Uhr auf, Beginn um 19 Uhr

Diesmal u.a. mit einem Input zu sicherer Kommunikation auf Aktionen.

Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf

Stoppt die REP-Hetze vor dem Flüchtlingsheim in Garath

Für Samstag, den 3. Okt., kündigen die extrem-rechten REPs eine rassistische Kundgebung gegen die Asylpolitik in direkter Nähe zu einer Flüchtlingsunterkunft im Düsseldorfer Stadtteil Garath an. Wir rufen zu Protest und Widerstand auf! Kommt um 11 Uhr nach Garath in die Fußgängerzone - wir stellen uns quer!

Düsseldorf-Garath, Kurt-Schumacher-Str, Fußgängerzone

Gemeinsame Anreise nach Garath am 03.10.15 - Wir treffen uns um 10.15h am UFA Kino, Worringer Str., Nähe Nordtunnel Hbf. Abfahrt 10:32h ab Gleis 11 mit S6

Auf die Straße gegen "Dügida"!

 

Für Freitag, 02.10.15, hat die rassistische Gruppierung Dügida erneut einen Aufmarsch in Düsseldorf angekündigt.
Doch diesmal können die Rassisten nicht vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof starten. Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ hat alle Straßen rund um den Bahnhof bis zum Graf-Adolf-Platz mit einer bereits angemeldeten Protestaktion belegt.

Deswegen haben die Nazis ihren Auftakt zum Worringer-Platz, 19 Uhr, verlegt. Voraussichtlich wollen sie auf der Kölner Straße in Richtung des Oberbilker Marktes marschieren.

Wir rufen weiterhin dazu auf, sich ab 18 Uhr am HBF zu treffen und dann den Protest rund um den Hauptbahnhof und zum Worringer Platz zu tragen. Zusätzlich rufen wir zu Protest und Widerstand entlang der Nazi-Route und am Oberbilker Markt auf.

Achtet dafür auf weitere Ankündigungen! In Düsseldorf ist kein Platz für Rassismus!

 

Molotov Cocktailparty. 5 Jahre Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]
- since 2010 -

Wir waren dabei, als es hieß "Castor? Schottern!“, wir haben die antimilitaristischen Proteste zur Afghanistan-­Konferenz mitgestaltet, wir waren dabei als inspiriert von der Occupy­-Bewegung mehrere Millionen Menschen aus 82 Ländern deutlich gemacht haben: "Die Krise
heißt Kapitalismus!".

Unsere Solidarität gehört seit Jahren den Befreiungskämpfen in Kurdistan und anderswo ­ und nicht zuletzt den Kämpfen der Menschen, die vor Krieg und Armut fliehen. Gemeinsam mit tausenden anderen AktivistInnen haben wir die großen Naziaufmärsche in Dresden und Dortmund sowie bei Blockupy die EZB in Frankfurt blockiert.

Lokal sind wir in zahlreichen Bündnissen aktiv, beteiligten uns an den Kämpfen für ein Sozialticket ebenso wie an denen für bezahlbaren Wohnraum, haben die „Dauerbesichtigung“ an der Hammer Dorfstraße initiiert und eine Vielzahl von anderen Veranstaltungen und Aktionen mit unseren langjährigen und neuen BündnispartnerInnen gestaltet. Und nicht zuletzt haben wir uns mit daran beteiligt, den Naziaufmarsch von "Dügida" den Garaus zu machen.

Viele schöne, aber auch anstrengende Momente liegen hinter uns. Wir blicken zurück auf fünf Jahre Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!] ­ mit einer kontinuierlich wachsenden Gruppe! Viele Diskussionen und Aktionen sind in dieser Zeit gelaufen, viele werden folgen. Jetzt aber möchten wir unseren Geburtstag zusammen mit euch feiern!

Kommt zu unserer Party – es gibt Musik, Cocktails und mehr!

11. September, ab 21:00 Uhr Im Linken Zentrum [hinterhof], Corneliusstr. 108, Düsseldorf

Antifa Cafe #7

Das Antifa Café geht in die 7. Runde! Diesmal mit dem Thema „Sicherheit vor, während und nach der Demo“. Es sollen unter anderem Fragen zur eigenen Organisie­rung, zur rechtlichen Situation, zum Umgang mit Fotos und Videos und dem 1x1 auf Demos diskutiert werden.

Immer wieder werden Demos von der Polizei angegriffen. Meistens kommen wir mit ein paar Kratzern davon, was ist aber, wenn wir oder unsere Freund_innen ernsthaft verletzt werden? Dazu wird es einen Workshop zu Ersten Hilfe auf Demos geben.

Dienstag, den 08.09.2015, ab 18 Uhr auf, Beginn um 19 Uhr. Linkes Zentrum [hinterhof], Corneliusstr 108, Düsseldorf

i furiosi (il) / Rechtshilfegruppe Düsseldorf / Gruppe F / Dissidenti Ultra / Interventionistische Linke Düsseldorf [see red!]

Staat und Nazis Hand in Hand? - Den NSU-Komplex aufklären!

Am Mittwoch, den 19. August:

Kundgebung: ab 09:00 Uhr: (auf der Wiese) vor dem Düsseldorfer Landtag.

Demonstration: ab 14:00 Uhr: Gemeinsam in die Düsseldorfer Innenstadt.

Seit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im November 2011 gibt es regelmäßig neue Belege für die Verstrickung staatlicher Institutionen in den NSU-Komplex.

Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss im NRW-Landtag soll jetzt die Taten des NSU in NRW untersuchen, also den Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse 2000/2001, den Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße 2004 und den Mord an Mehmet Kubaşık 2006 in Dortmund. Auch soll er klären, ob es bei den Anschlägen Unterstüzung durch lokale Neo-Nazis gab.

Am 19.08.2015 beginnt der U-Ausschuss mit der Vernehmung von Zeug*innen zu den Vorfällen in Köln.
Wir wollen unserer Forderung nach rückhaltloser Aufklärung daher an diesem Tag direkt vor dem Landtag, und damit in direkter Nähe zur Ausschuss-Sitzung Ausdruck verleihen. Damit zeigen wir unsere Solidarität mit den Betroffenen der NSU-Taten und setzten ein Signal gegen rassistische Gewalt.

Der Ausschuss muss die staatlichen Institutionen untersuchen und kritisieren und harte Konsequenzen ziehen. Auch durch die Arbeit bundesweiter Untersuchungsausschüsse sind verborgene Fakten zum NSU ans Tageslicht gekommen. Doch im Endeffekt kann die Aufklärung des NSU-Komplexes nur von unten, von antirassistischen Initiativen kommen.

Denn wir haben kein politisches Interesse daran, Behörde XY zu schützen und Taten zu deckeln:

Wir wollen Aufklärung!

Ende Gelände! Kohlebagger stoppen - Klima schützen!

                                                               

                                                   

Am 14.-16. August werden wir mit vielen hundert Menschen die Kohlebagger von RWE stoppen. Im Kampf um die Energiewende verhindert die Kohlelobby gerade die zaghaften Versuche die schmutzigsten Braunkohlekraftwerke abzuschalten, während Frau Merkel versucht uns mit ihrer Klimashow beim G7-Gipfel Sand in die Augen zu streuen und auf das Ende des Jahrhunderts vertrösten will.

Derweil zerrinnt die Zeit, die noch bleibt, um einen unumkehrbahren Klimawandel zu verhindern. Nicht mit uns! Wir haben es satt, tatenlos zuzusehen, wie die Lebensgrundlage von immer mehr Menschen weltweit zerstört wird und wie sich die krassen sozialen Ungleichheiten auf Grund des Klimawandels deutlich verschärfen.
Nach den Menschenketten in den Kohleabbaugebieten in der Lausitz und im Rheinland heißt es deshalb in diesem Sommer einen Schritt weiter zu gehen.

Zu den Kämpfen in Griechenland: Für die Autonomie der Kämpfe – Sechs Gegenthesen zum OXI und den Folgen

Es wäre auf der anderen Seite unsere Aufgabe als radikale Linke in der BRD gewesen, die griechische Linke durch massive soziale Kämpfe im Herzen der Bestie zu unterstützen. Und wir sehen es als unser Versagen, dass wir dazu nicht nicht in der Lage waren. Die sich abzeichnende Niederlage von Syriza basiert auch auf unserer Schwäche, sie ist die Niederlage von uns allen, völlig egal, mit welchen Erwartungen und Positionen wir auf Syriza geschaut haben. Und wir alle müssen über die Folgen dieser Niederlage für unsere Politik sprechen. Hier der ganze Text als PDF.

 

OXI ! Nein zum Spardiktat in Griechenland! Für ein Leben ohne Kapitalismus!

Illusionen überwinden – den Kampf organisieren.

Wir versammeln uns in Solidarität mit der Bevölkerung Griechenlands und im Widerspruch zur Politik der Bundesregierung und der Troika. Am 03.07.2015 um 18:00 Uhr vorm Hauptbahnhof in Düsseldorf

Vor zehn Jahren sorgten die Agenda 2010 und die Hartz-4-Gesetze der damaligen rot-grünen Bundesregierung für massive Sozialkürzungen. Große Teile der Bevölkerung in Deutschland waren davon direkt oder indirekt betroffen. Der Ausbau von prekären Jobs mit niedrigen Löhnen und unsicheren Arbeitsverhältnissen, die Arbeitslosigkeit und die Abstiegsängste in den Mittelschichten, bei gleichzeitig steigendem Vermögen der Reichsten, das ist das – gewünschte Resultat dieser Politik. Begründet wurde der als „Reformen“ getarnte Sozialraub mit der Lüge, daß die Bevölkerung der BRD „über ihre Verhältnisse“ gelebt habe.

Seit Jahren vollzieht sich der gleiche Prozess, nur viel brutaler, mit der Masse der Bevölkerung Griechenlands. Die EU und der Internationale Währungsfond IWF beschlossen nach Beginn der Finanzkrise milliardenschwere Kredite, aber sie kamen nie der griechischen Bevölkerung zugute, sondern waren Rettungspakete für die Banken. Gleichzeitig waren sie an Auflagen geknüpft, um im Stil der Agenda 2010 Sozialleistungen, Löhne und Renten zu kürzen. Sparpolitik wurde das genannt. Real stieg die Arbeitslosigkeit von 10% auf 30%, unter Jugendlichen auf 60%, überall nahm die Verarmung und Verelendung zu. Die Wirtschaft schrumpfte anstatt zu wachsen,weil sich niemand mehr etwas leisten konnte, der Schuldenberg wurde größer. Mit jedem neuen Kredit- und Sparpaket wird die Lage schlimmer.

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